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Bedeutung des Forschungsgebiets

Maisanbau in Brasilien nachdem der Regenwald gerodet wurde. Unser Team im weißen Bus ist auf dem Weg zur Forschungsstation. (Foto: Jan Muhr) Der Rinderbestand im Amazonasgebiet hat sich von 1992 bis 2004 auf 57 Millionen Tiere mehr als verdoppelt. (CIFOR, Center for National Forestry Research) (Foto: Jan Muhr)

Die globalen Stoffkreisläufe und deren verschiedene biogeochemischen Umwandlungen zu analysieren, stellt eine der wichtigsten und dringendsten wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit dar. Die Menschheit greift im globalen Maßstab durch Landnutzung und technologiosche Prozesse in diese natürlichen Zyklen ein. Die langfristigen Folgen daraus sind derzeit nicht absehbar. Die menschlichen Eingriffe beeinflußen nicht nur die klimatisch aktiven Spurengase in der Atmosphäre, sondern auch z.B. die Landwirtschaft und Biodiversität.

So setzen z.B. die weltweite Verbrennung fossiler Energieträger (Öl, Kohle, Gas) sowie die massive Abholzung für die Landwirtschaft und andere Zwecke Kohlendioxid in beträchtlichen Mengen frei. Als eine Folge davon könnten wieder eine mit früheren geologischen Zeiten vergleichbare Atmosphäre und ein entsprechendes Klima entstehen, was mit enormen ökonomischen und gesellschaftlichen Konsequenzen verbunden wäre.




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