Max Planck Gesellschaft
Max Planck Institut für Biogeochemie

Unser Forschungsansatz

Nach Verschiffung des FTIR-Messcontainers auf die Insel Ascension im Südatlantik konnte das Fourier-Transformations-Infrarotspektrometer im Juni 2012 erfolgreich gestartet werden. Die Fernmessungen mehrer Treibhausgase werden zum weltweiten TCCON-Netzwerk beitragen. Mit unserem mobilen CO2-Messsystem bestimmen wir den CO2-Austausch zwischen Stämmen lebender Bäume und der Atomosphäre in Kalifornien Sammeln von Pflanzenmaterial in Tibet (Foto: Franziska Guenther)

Wir verfolgen einen dreigliedrigen Forschungsansatz, der sich auch in der Struktur unseres Instituts mit 3 Abteilungen widerspiegelt:

1. Anhand von Prozessstudien und Experimenten bestimmen und quantifizieren wir die Schlüsselorganismen und -prozesse sowie die umweltbedingten Einflussfaktoren, die den Austausch von Energie, Wasser und Elementen zwischen den verschiedenen Ökosystemkomponenten und ihrer Umgebung bestimmen.

2. Mittels langfristiger flächendeckender biogeochemischer Beobachtungen quantifizieren und überwachen wir das großräumige Verhalten der Austauschprozesse zwischen Erdoberfläche und Atmosphäre.

3. Die Weiterentwicklung von Theorien und Modellen ermöglicht uns, die Vielzahl von punktuellen Informationen in eine schlüssige Darstellung der biogeochemischen Prozesse in umfassenden Erdsystem-Modellen zu übertragen, um biogeochemisch-klimatische Rückkopplungen auf regionaler und globaler Ebene zu erforschen.

Erfolgreiche biogeochemische Forschung kann nur durch einen hohen Integrationsgrad zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen erreicht werden. Unsere Forschung ist daher hochgradig interdisziplinär und international angelegt. Eine enge Verknüpfung von Modellierung und Beobachtung sowie theoretischer und experimenteller Forschung ist unerlässlich. Biologen, Physiker, Meteorologen, Geologen, Ökologen, Chemiker, Computerexperten, Mathematiker und Statistiker aus über 25 verschiedenen Nationen arbeiten in unseren drei Abteilungen, den beiden Max-Planck-Forschungsgruppen, der neuen internationalen Max-Planck-Graduiertenschule für globale biogeochemische Kreisläufe (IMPRS) und den Zentralen Servicebereichen eng zusammen.




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