Humboldt-Forschungsstipendiat verbringt Forschungsaufenthalt am MPI für Biogeochemie
Prof. Dr. Hanqin Tian ist ein international renommierter Erdsystemforscher. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Auswirkungen anthropogener Aktivitäten auf die globale Biogeochemie und die planetare Treibhausgasbilanz, die er mittels Datensynthese und Modellierung erforscht. Er hat wichtige Beiträge geleistet zum Verständnis der Ursachen, die die Bilanz des Treibhausgases Lachgas beeinflussen.
Prof. Tian wird am 24. Juni 2026 mit dem renommierten Humboldt-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung ist ein längerer Forschungsaufenthalt in Deutschland verbunden, den er am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena unter der Leitung von Direktor Prof. Sönke Zaehle verbringt. Während seines Aufenthalts beabsichtigt Prof. Tian, neue Beobachtungsdaten und Modellergebnisse zusammenzuführen, um unser Verständnis des globalen Stickstoffkreislaufs zu vertiefen.
Prof. Dr. Hanqin Tian ist hauptsächlich am Center for Earth System Science and Global Sustainability am Boston College in den USA tätig.
Über den Forschungspreis:
Der Humboldt-Forschungspreis wird jährlich von der Alexander von Humboldt-Stiftung an international herausragende Wissenschaftler*Innen für ihr Lebenswerk verliehen. Die Preisträger*Innen werden eingeladen, Forschungsprojekte in Kooperation mit Kolleg*Innen in Deutschland durchzuführen und ihre Gastinstitution eigenständig auszuwählen.












