Max Planck Gesellschaft
Max Planck Institut für Biogeochemie



Klimaforschung im Klima-Pavillon
15. Mai 2019



© Mathias Eckert, Weimar, www.matthiaseckert.net, Projekt Klima-Pavillon
Der Klima-Pavillon des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz wird in diesem Frühjahr und Sommer ein zentraler Anlaufpunkt für Klimathemen sein. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie beteiligen sich mit Vorträgen Diskussionsrunden, Filmen und einer Fotoausstellung.

Den Auftakt der Vorträge aus dem MPI für Biogeochemie macht am 24. Mai 2019 Direktor Prof. Dr. Markus Reichstein. Er spricht über
„Klimaextreme und deren Einfluss aus Ökosysteme und Gesellschaft“.

Mit dem aktuellen Klimawandel gehen Veränderungen von Klima- und Wetterextremen einher und sind auch für die Zukunft zu erwarten. Der Vortrag wird die vielfältigen Auswirkungen für Ökosysteme und Gesellschaften beleuchten. Es wird gezeigt, dass insbesondere Trockenzeiten wie z. B. der Sommer 2018, eine wichtige Rolle spielen und bei Anpassungsstrategien unbedingt berücksichtigt werden müssen.

Der öffentliche Vortrag beginnt um 18.00 Uhr im Klima-Pavillon auf der Rasenmühleninsel Jena.



Am Samstag, den 08. Juni 2019 referiert Dr. Henrik Hartmann zum Thema
„Klimabedingtes Waldsterben“.

Der Klimawandel macht auch den Bäumen zu schaffen: Henrik Hartmann zeigt, was das bedeutet und erläutert die Wichtigkeit des Waldes für das System Erde. Dabei geht es um die Faszination Wald, speziell auch um die Beziehung der Deutschen zum Thema Wald. Am Beispiel des Borkenkäfers wird verdeutlicht, dass der Wald noch lange nicht „durchforscht“ ist. Mit beeindruckenden Bildern unterstreicht der Vortrag die Klimabedrohung für die globalen Wälder.

Der öffentliche Vortrag startet um 18.00 Uhr im Klima-Pavillon.



Die Fotoausstellung „ICOS“, die von Mittwoch, den 26. Juni 2019 bis Sonntag, den 30. Juni 2019 im Klima-Pavillon zu sehen sein wird, vermittelt Impressionen von außergewöhnlichen ICOS-Messstationen aus ganz Europa. Das Integrated Carbon Observation System „ICOS“ ist ein europaweites Netzwerk zur standardisierten Messung von Treibhausgasen und Veränderungen in Ökosystemen. In kurzen Filmen erklären Forscher die Ziele von ICOS. Mitarbeiter des zentralen ICOS-Labors in Jena zeigen, wie sie daran arbeiten, langfristige Trends zuverlässig zu erkennen.



Am Donnerstag, den 27. Juni 2019 stellt Dr. Armin Jordan die
„Hochpräzisen Messungen von Treibhausgasen für eine Gesamtbilanz von Europa“ vor.

CO2 und andere Treibhausgase nehmen in der Atmosphäre beständig zu. Gleichzeitig beeinflussen Klimaänderungen die Ökosysteme in ihrer Eigenschaft, Treibhause aufzunehmen oder abzugeben. Diese Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf das Klima sind noch immer unzureichend erforscht. Man erfährt, wie ICOS mit Messungen zu Lande, zu Wasser und in der Luft zur Aufklärung beiträgt.

Der öffentliche Vortrag beginnt um 19.00 Uhr.



Dr. Jost Lavric wird am Donnerstag, den 22. August 2019 einen Bildervortrag mit dem Titel
„Hoch hinaus für die Klimaforschung im Amazonas“ halten.

Der Amazonas ist von wesentlicher Bedeutung für das globale Klima und den Wasserkreislauf Südamerikas. Am „Amazon Tall Tower Observatory“ (ATTO; www.attoproject.org), mitten im Amazonas Regenwald, erhebt sich unser Messturm mit 325 Metern Höhe weit über die Gipfel der Bäume. Wir untersuchen die Funktionsweise und Veränderungen dieses Ökosystems, geprägt vom komplexen Zusammenspiel zwischen Organismen, Vegetation, Boden und Luft, in einem großen Deutsch-Brasilianischen Kooperationsprojekt.

Der öffentliche Vortrag beginnt um 17.30 Uhr.

Webseite Klima-Pavillon
Programmheft Mai/Juni 2019







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