Integration von Oberflächen-Atmosphäre-Austauschprozessen über Skalen hinweg - Modellierung und Überwachung (IPAS)

Projekte

Q-Arctic
Zeitraum: 2021 - 2027
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe: Mathias Göckede, Mark Schlutow, Abdullah Bolek, Nathalie Triches, Kseniia Ivanova

Das ERC-Synergy-Projekt Q-Arctic (2021-2027) zielt darauf ab, ein gekoppeltes Landoberflächenmodell der nächsten Generation zu etablieren, das Landschaftsmerkmale und Störungsprozesse in der Arktis explizit mit höchster Auflösung auflöst. Die Modellentwicklung wird durch neuartige Methoden der Fernerkundung unterstützt, die Landschaftsmerkmale und Veränderungspotenzial auf einem außergewöhnlichen Detaillierungsgrad verknüpfen. Die Beiträge unserer Gruppe am MPI-BGC werden sich auf interdisziplinäre Beobachtungen auf mehreren räumlich-zeitlichen Skalen konzentrieren, die neue Einblicke in die Prozesse des Permafrost-Kohlenstoffkreislaufs liefern sollen. Alle Komponenten sind wesentlich für unser Ziel, eine beispiellose prozessbasierte Projektion der Permafrost-Nachhaltigkeit unter Zukunftsszenarien mit Fokus auf abrupte Veränderungen zu erstellen. mehr
Nunataryuk
Zeitraum: November 2017 - October 2023
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe: Mathias Göckede, Sandra Raab

Das EU-finanzierte Projekt Nunataryuk (2017-2023) wird die Auswirkungen des Auftauens von Permafrost an den Küsten bzw. im Schelfmeerbereich des arktischen Ozeans auf das globale Klima bestimmen, und gezielte Anpassungs- und Eindämmungsstrategien für die arktische Küstenbevölkerung entwickeln. Unsere Gruppe wird dazu beitragen, die Forschung zwischen der terrestrischen, aquatischen und küstennahen Sphäre zu verbinden, mit besonderem Fokus auf den lateralen Export von Kohlenstoff aus wassergesättigten Permafrost-Ökosystemen. mehr
GreenFeedback

GreenFeedback

Zeitraum: Juli 2022 - Juni 2026
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe: Mathias Göckede

Das Horizon2020-Projekts GreenFeedback beschäftigt sich vornehmlich mit der Untersuchung von Schlüsselprozessen im Kontinuum zwischen terrestrischen, aquatischen und marinen Ökosystemen. Das übergeordnete Ziel ist ein vertieftes Verständnis der diese Kompartimente verbindenden Prozesse, und eine Bewertung von anthropogenen Einflussfaktoren auf diese Systeme. Hierbei liegt der Fokus auf der Erforschung von biogeochemischen Prozessen im Allgemeinen, und des Treibhausgas-Kreislaufs im Speziellen, in der nördlichen borealen sowie arktischen Klimazone. In allen untersuchen Ökosystemen werden neue Messprogramme durchgeführt, um entscheidende Datenlücken zu schließen, sowie detaillierte Komponenten für Modellansätze entwickelt, welche ultimativ in ein verbessertes Erdsystemmodell integriert werden sollen. Mit Hilfe dieser Modelle soll eine verlässliche Projektion von Klimawandeleffekten in nördlichen Ökosystemen ermöglicht werden zur Unterstützung von Vermeidungs- und Anpassungsstrategien im Rahmen des globalen Klimawandels.
AMPAC-net
Zeitraum: May 2022 - April 2024
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe: Mathias Göckede

Die „Arctic Methane and Permafrost Challenge (AMPAC)“ basiert auf einer transatlantischen Initiative von NASA und ESA. Das Projekt addressiert Schlüsselfragen zum arktischen Methan-Kreislauf vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels. Projekt-Aktivitäten beeinhalten z.B. die synergistische Assimilation von multi-disziplinären Datensätzen, die Verbesserung von Satelliten-Datensätzen mit Fokus auf den nördlichen Klimazonen, und die Einbindung neuer Satelliten-Produkte sowie die Verbesserung der Auswertung bestehender und zukünftiger Datensätze. AMPAC-net ist eine Netzwerk-Aktivität, welche Experten aus den Feldern Fernerkundung, in-situ Observationen von Permafrost-Ökosystemen sowie Auswertung räumlich-aufgelöster Daten-Disseminationen zusammenbringt. Die gemeinsamen Aktivitäten umfassen die Analyse von Datenlücken, Aufbau von Datenbanken, sowie eine Verbindung von Bottom-up und Top-down Synthesen. mehr
Permafrost Pathways
Zeitraum: April 2022 - März 2028
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe: Mathias Göckede, Martijn Pallandt

Permafrost Pathways startete in 2022, finanziert durch das TED Audacious Project - eine kollaborative Finanzierungsinitiative zur Umsetzung von großen, mutigen Lösungsansätzen für die wichtigsten globalen Herausforderungen. Als ein gemeinschaftliches Projekt des Woodwell Climate Research Center, der Harvard Kennedy School und des Alaska Institute of Justice bringt Permafrost Pathways Experten zusammen aus den Feldern Klimawissenschaften, Politikwissenschaften und Umwelt-Gerechtigkeit. Diese werden gemeinsam mit Projektpartnern Anpassungs- und Vermeidungsstrategien in Zusammenhang mit tauenden Permafrost-Ökosystemen entwickeln. mehr


Abgeschlossene Projekte

CaSPer

CaSPer

Zeitraum: Dezember 2018 - November 2021
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe: Mathias Göckede, Fabrice Lacroix

Das übergeordnete Ziel des DFG-geförderten CaSPer-Projekts ist es, den Nettoeffekt konkurrierender Prozesse im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Silizium (Si) und Calcium (Ca) und deren Einfluss auf die Verfügbarkeit von Phosphor (P) auf die Mineralisierung natürlicher organischer Stoffe in Abbau von Permafrostböden und Quantifizierung potenzieller Rückkopplungen mit dem Klimawandel. Unsere Gruppe wird die von den Projektpartnern bereitgestellten neuen Datensätze in biogeochemische Prozessmodelle integrieren mit dem Ziel, die Darstellung von (Mikro-)Nährstoffeffekten auf den Permafrost-Kohlenstoffkreislauf unter zukünftigen Klimaszenarien zu verbessern.
KoPf

KoPf

Zeitraum: Juni 2017 - Mai 2020
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe: Mathias Göckede

Das BMBF-geförderte Projekt KoPf verbessert – basierend auf Beobachtungen und numerischen Simulationen – das Wissen über die Auswirkungen von Klima- und Umweltveränderungen auf Permafrost-Kohlenstoffflüsse und die zugrunde liegenden Prozesse. Die terrestrische Permafrostforschung wird in enger Kooperation mehrerer Institute mit Schwerpunkt Sibirien betrieben. Unsere Gruppe arbeitet hauptsächlich am sibirischen Methankreislauf, mit besonderem Fokus auf atmosphärische Inversionen, um mit dem Prozessmodell JSBACH simulierte Flüsse auf regionaler Ebene zu validieren.
INTAROS
Zeitraum: December 2016 - November 2021
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe: Mathias Göckede, Martijn Pallandt

Das EU-finanzierte INTAROS-Projekt (2016-2022) zielte auf die Entwicklung eines effizienten integrierten arktischen Beobachtungssystems durch die Erweiterung, Verbesserung und Vereinheitlichung bestehender und sich entwickelnder Systeme in den verschiedenen Regionen der Arktis ab. Unsere Gruppe trug dazu bei, indem sie terrestrische Treibhausgas-Überwachungssysteme in der Arktis bewertete, neue Messstandorte zur Beobachtung von Treibhausgasen hinzufügte, um kritische Lücken zu schließen, und die Verwendung einer integrierten Datenbank durch multidisziplinäre Datenassimilation demonstrierte, um die arktischen Kohlenstoffbudgets auf regionaler Ebene einzuschränken. mehr
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