Drohnenaufnahme vom Institut (M. Strube/MPI-BGC)

Zahlen, Fakten & Historie

Gründung

Am 1. September 1997 wurde das „Max-Planck-Institut für die Erforschung globaler biochemischer Kreisläufe“ offiziell in Jena gegründet. Kurze Zeit später erfolgte die Umbenennung in das kürzere „Max-Planck-Institut für Biogeochemie“, heute oftmals abgekürzt als MPI-BGC. 

Die Gründungsdirektoren waren damals Prof. Ernst-Detlef Schulze, Prof. David Schimel und Prof. Colin Prentice. Sie leiteten die ersten drei Abteilungen, die von zentralen Servicegruppen und der Verwaltung unterstützt wurden.

Im Herbst 2002 bezog das Institut das neu errichtete Gebäude auf dem Beutenberg Campus

Graduiertenschule

Im Dezember 2010 fand die Eröffnungsfeier für die Internationale Max-Planck-Graduiertenschule für globale biogeochemische Kreisläufe, IMPRS-gBGC, statt. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet die IMPRS-gBGC ein einzigartiges und flexibles Doktorandenprogramm, das deutschen und ausländischen Studierenden ermöglicht,  in Themengebieten der globalen Biogeochemie und verwandten Erdsystemwissenschaften  zu promovieren.

Außenstellen

In 2013 hat das ICOS-FCL Labor seine Arbeit im Gebäude ‚Am Felsenkeller‘ aufgenommen. Das Labor ist an die Europäische Infrastruktur ICOS angegliedert und versorgt die ICOS-Atmosphärenstationen mit kalibrierten Standardgasen und automatisierten Flask-Probennnehmern.

In 2021 haben projektspezifische Forschungsgruppen Büroräume im neu errichteten Gebäudekomplex ‚IT-Paradies‘ bezogen.

Personal

Nach Jahren der Entwicklung und des kontinuierlichen Wachstums arbeiten heute über 260 Personen am Institut. Von den rund 160 Wissenschaftlern kommen 60 Prozent aus dem Ausland, aus über 25 verschiedenen Ländern. Von den rund 60 Doktoranden sind sogar 80 % ausländischer Herkunft.

Finanzierung

Als Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft wird das Institut gemeinschaftlich vom Bund und dem Freistaat Thüringen finanziert. Über 30% der gesamten Finanzierung konnte das Institut in den letzten Jahren erfolgreich über zusätzliche Drittmittel einwerben.

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